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Ideenwettbewerb für Cottbuser Bahnhof

Göderitz-Preis: Zweiter und dritter Preis sowie eine Anerkennung für BTU-Studierende

Der Cottbuser Bahnhof und seine künftig freiwerdenden Bahnflächen standen im Mittelpunkt eines städtebaulichen Ideenwettbewerbes, der im Rahmen des Göderitz-Preises 1999 von der gleichnamigen Stiftung zur Förderung von Studenten auf dem Gebiet des Städtebaus und Wohnungswesens ausgeschrieben wurde und an dem sich Architekturstudenten der Universitäten Cottbus, Hannover, Dresden und Braunschweig beteiligten.


In der Beurteilung der Jury heißt es zu diesem mit dem zweiten Preis ausgezeichneten Entwurf von Thilo Brause, Gernot Stich und Helge Tischler: Die Arbeit überzeugt durch ihre einfache und klare Feldbildung, die aus dem Gründerzeitquartier abgeleitet und bis an die Bahn herangeführt wird.

Von den 28 eingereichten Arbeiten kamen drei Cottbuser Arbeiten auf die vorderen Plätze: Die Studentengruppe mit Thilo Brause, Gernot Stick und Helge Tischler erhielt einen der beiden zweimal vergebenen zweiten Preise, der mit 2.000 Mark dotiert war. Das BTU-Duo Sandy Balkow und Mike Reichmuth erhielten den 3. Preis und damit 750 Mark und für Henrri Praeger, Jana Richter und Jan Landschreiber gab es eine ebenfalls mit 750 Mark ausgestattete Anerkennung. "Eine tolle Leistung" so Prof. Heinz Nagler, an dessen Lehrstuhl die Arbeiten unter der Betreuung des Gastprofessors Machleidt entwickelt wurden.

Thema des Wettbewerbs war die Weiterentwicklung des Bahngeländes Cottbus und der dazugehörenden Bahnflächen.

Ziel des Wettbewerbs war es, mit einem neuen Bahnhofszugang im Norden als Pendant zum südlichen Zugang und einem daran anschließenden Stadtfeld eine direkte Anbindung zur Innenstadt und an die Universität zu schaffen.

Die Maßnahmen sollten zur Aufwertung des gründerzeitlichen Stadtquartiers und zur Stärkung der Innenentwicklung der Stadt Cottbus beitragen.